Wir möchten in diesem Jahr monatlich eine #gartenentdeckung von euch sammeln!
Jeder Monat
wird so unter einem bestimmten Motto stehen und die Entdeckungen zeigen wir euch in unserer Story
und auf unserer Website
.
Konntet ihr bei euch auch schon Bärlauch finden? Wir freuen uns über Fotos eurer Bärlauch-#gartenentdeckung als private Nachricht an uns!
Der Bärlauch
Allium ursinum wird auch Wilder Knoblauch genannt und ist eine 20 bis 50 cm
hohe Staude, die ab März
austreibt. Die weißen Blüten stehen in einer Scheindolde zusammen und sind sternförmig
. Der Stängel der Blüten ist unbeblättert. Aus der Zwiebel des Bärlauchs wachsen meist zwei elliptisch lanzettliche Blätter mit parallelen Nerven, die einen starken Lauchgeruch
tragen. Die Pflanze fühlt sich besonders in (halb)schattigen
feuchten Laubwäldern
wohl und bildet große Bestände. Sie bestäubt sich meist selbst und verbreitet sich überwiegend durch Samen. Wenn doch Insekten die Blüten bestäuben, sind es meist Bienen oder Wespen
.
Die Bärlauchblätter können sehr gut zu Pesto oder in Quark
verarbeitet werden. Sie schmecken bis zur Blüte
am besten. Aber auch die Blüten und später sogar die Samen sind essbar. Bärlauch fördert die Durchblutung
, wirkt blutdrucksenkend und entgiftend. Er gehört zu den sehr alten Heilpflanzen und wurde schon bei den Römern, Kelten und Germanen kultiviert. ![]()
Bärlauchblätter
können allerdings leicht mit den hochgiftigen
Blättern von Herbstzeitlose oder Maiglöckchen verwechselt werden – hier ist es wichtig, die Blätter genau zu betrachten, außerdem haben diese keinen Lauchgeruch. ![]()
Was habt ihr mit Bärlauch schon zubereitet? ![]()


